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3Nov/100

Illuminated Niagara Falls

Nach der Rückkehr aus Toronto hatten wir uns wieder nahe den Niagara Falls niedergelassen, denn wir hatten noch eine weitere Sehenswürdigkeit auf dem Programm: Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Niagara Falls täglich illuminiert, d.h. diese werden von der kanadischen Seite der Falls mittels bunten Strahlern beleuchtet. Manche halten das Ergebnis für kitschig ;) und dem kann ich mich eigentlich nur anschliessen. Aber ein Erlebnis war's dann doch irgendwie.

Noch ein kleiner Tipp für potentielle Besucher der Niagara Falls: Die kanadische Seite des Ortes Niagara Falls eigenet sich besser für die Übernachtung als die amerikanische, sofern man abends noch etwas unternehmen möchte. Auf den Straßen herrscht buntes Treiben und es ist so gut wie immer was los. Dies hatten wir auf amerikanischer Seite etwas vermisst...

Doch hier noch ohne weitere Kommentare die Bilder der illuminierten Falls:








Leider gab es an diesem Abend mehr oder weniger Nieselregen, was aber widerrum zu interessanten Aufnahmen der Beleuchtungsmittel führte:



Abschließend noch eine Aufnahme des Skylon Towers bei Nacht...

... sowie die Grenzbrücke USA-Kanada:

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27Okt/100

CN Tower

Nach einem kurzen Spaziergang durch Toronto erreichten wir dann letztendlich den alles überragenden (hinsichtlich der Höhe) CN Tower, das Wahrzeichen der Stadt (553m).

Auf dem Weg dorthin zeigte er sich öfters zwischen anderen Gebäuden, so dass die Orientierung nicht allzu schwer fiel:




Und dann standen wir auch schon vor dem Tower im Eingangsbereicht:


In 58 Sekunden (6m pro Sekunde) gelangten wir per Aufzug vom Erdgeschoss bis zur ersten Aussichtsplattform, die sich in 342 Meter Höhe befinden. Von dort hat man natürlich auch einen sehr guten Ausblick über die Stadt. Leider war das Wetter dem Fotografen nicht hold:





Während des 360° Rundgangs mussten wir leider auch beobachten, wie eine Wetterfront direkt auf uns zuhielt:



Und schon wurde es nass...

Ein weiteres Highlight des CN Towers stellt der Glasboden auf 342m Höhe dar. Dieser trägt laut Betreiberangaben zwar das Gewicht von 6 ausgewachsenen Elefanten, aber ein mulmiges Gefühl ist es schon, in dieser Höhe "nur Glas" unter den Füßen zu haben:

Wieder unten angekommen, hier noch das obligatorische Bodenbild:

Auf dem Rückweg zum Parkhaus gab's dann auch noch 2 weitere interessante Gebäude, die natürlich auch gleich fotografiert wurden (auch wenn diese nichts mit dem CN Tower zu tun haben):


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26Okt/100

Chinatown (Toronto)

In Ergänzung des letzten Artikels über unseren Aufenthalt in Toronto kommen hier noch einige weitere Eindrücke des Stadtteils Chinatown:





(Wusste nicht, dass es auch chinesische Gospelsingers gibt...)





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21Okt/100

Toronto

Die zunächst aufgrund des Labour-Days abgebrochene Tagestour nach Toronto haben wir natürlich zeitnah nachgeholt. Dies war dann am 5. Reisetag der Fall.

Begonnen hatten wir die Tour bei den Niagara Falls und die Strecke entlang des Lake Ontario, insgesamt ca. 130 km, legten wir in guten 1,5 Stunden zurück. Ein kleines Highlight während der Fahrt war natürlich die Brücke über den Ausläufer des Lake Ontario bei Hamilton Beach (Link zu GoogleMaps):

Bald tauchte dann auch schon die Skyline vor uns auf:

Als Ziel hatten wir das zentral gelegene Eaton Centre anvisiert und fanden auch recht zugüg eine passende Parkgelegenheit in unmittelbarer Nähe. Obwohl diese Shopping Mall eins der Highlights in Toronto darstellt, konnten wir keine großen Unterschiede zu anderen Shopping Malls in den Staaten (und auch zu manchen in Deutschland) erkennen. Als absolutes Highlight war natürlich der Apple Store im Eaton Centre zu sehen ;)

Beachtenswert war hier aber auch, dass Europa von den Kanadiern wohl nur sehr vage wahrgenommen wird. Denn nur so erklärt sich folgendes Bild, aufgenommen in einer Wechselstube:


(Ich habe nicht versucht, Lira o.ä. zu tauschen;) )

Als eine weitere Sehenswürdigkeit konnten wir die Old City Hall in nächster Nähe ausfindig machen:

Hier herrschte reges Treiben auf dem Vorhof, da gerade ein Wochenmarkt stattfand. Zudem konnten wir einen ersten Eindruck von doch recht unfreundlichen und in keinster Weise hilfsbereiten kanadischen Marktstandbetreibern gewinnen. Dabei denke ich, dass mein Englisch durchaus reichen sollte zu vermitteln, dass ich 2 Eindollar-Coins in 1 Zweidollar-Coin wechseln lassen möchte (den benötigte ich für einen Stadtkartenautomaten). Naja, ohne Karte haben wir uns auch gut zurechtgefunden und sicherlich hätte ich an einem anderen Stand mehr Erfolg gehabt ;)

Weiter ging es zur Yonge Street, der Haupteinkaufsstrasse in Toronto, die entlang verschiedener Sehenswürdigkeiten verläuft:

Wie man an den Bildern bisher erkennen konnte, war das Wetter an diesem Tag nicht besonders und raubte uns irgendwie die nötige Motivation für eine größere Sightseeingtour. Deshalb beschränkte sich das weitere Tagesprogramm auf Torontos Chinatown und den CN Tower.

Bilder von der Aussichtsplattform des CN Towers folgen in den nächsten Tagen, hier ein abschließender Eindruck aus Chinatown:


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11Okt/100

Niagara Falls – Maid of the Mist

Hier nun der zweite Teil unseres Aufenthaltes bei den Niagara Falls. Nach der Besichtigung der Falls von oben haben wir an der berühmten Bootstour 'Maid of the Mist' teilgenommen. Dabei bekommt man aufgrund der doch recht feuchten Tour einen blauen Regencape.



Die Tour beginnt zunächst recht harmlos und es geht an den amerikanischen Falls vorbei in Richtung der Horseshoe Falls auf der kanadischen Seite. An diese kommt man sehr dicht heran, und spätestens dann kommt die Erkenntnis, dass die Regencapes doch recht sinnvoll sind. Denn teilweise konnte man aufgrund der Gischt kaum die Hand vor Augen sehen.

Den ambitionierten Fotografen stellt dies natürlich vor ein Problem: Wann macht es Sinn zu fotografieren, oder wann ist es zu feucht und schlecht für die Kamera? Teilweise bin ich dann mit dem Trocknen der Linse kaum mehr nachgekommen, aber bis jetzt sind Folgeschäden nicht erkennbar ;)

Doch ab jetzt lasse ich wieder Bilder sprechen, beginnend mit der amerikanischen Seite:






Und noch die etwas feuchtere kanadische Seite:



Sehr beeindruckend ist auch die Sicht auf die Falls zum Beginn und zum Ende der Bootsfahrt:


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10Okt/100

Niagara Falls Video

Dank dem neuen iPhone habe ich natürlich gleich die Gelegenheit genutzt, um einen kleinen Rundumblick über die Niagara Falls aufzunehmen. Entstanden ist das Video auf der Aussichtsplattform (siehe hier)  auf der amerikanischen Seite der Falls.
Man kann das Erlebnis, hautnah bei den Niagara Falls zu sein, weder in Worten noch in Bildern gänzlich zum Ausdruck bringen. Als weiteres Hilfsmittel deshalb mal ein selbstgedrehtes Video:

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10Okt/100

Back to the U.S. watching the falls

Die Nacht im Motel unserer Wahl hat mir sogleich auch die erste Erkältung eingebracht, die sich schleppend über den weiteren Verlauf der Reise hingezogen hat. Das in das Fenster eingelassene Klimagerät war im Laufe der Zeit bereits stark aus der Fasung geraten und die dadurch verursachte Zugluft strömte über mein Bett hinweg...

Immerhin hatte eine direkt an das Motel angrenzende Fast-Food-Kette den Tag gerettet: Tim Hortons. Hierbei handelt es sich um das kanadische Pendant zum amerikanischen Dunkin' Donuts. Reichlich Kalorien in leckeren Teilen ;)

Beachtenswert ist nicht nur die reichhaltige Auslage (bei der man zwangsläufig die Tüte vollkriegt), sondern auch, dass es 2 Drive-Thrus gibt:


Dank unserer Vorleistung vom Vortag hatten wir es nicht sehr weit bis zu den Niagara Falls (so nennt sich sowohl die Ortschaft, als auch die Wasserfälle), wo wir auf amerikanischer Seite das nächste Hotel bereits vorab für 2 Nächte gebucht hatten. Nach dem Check-In unternahmen wir auch gleich die erste Tour zu den Niagara Falls.

Ab hier lasse ich einfach Bilder sprechen, alles andere wäre wahrscheinlich sowieso überflüssig. Man fragt sich beim Betrachten der Falls mehr als einmal, wo denn überhaupt das ganze Wasser herkommt, das fortlaufend in die Tiefe stürzt, kann es sich einfach nicht erklären. Und diese Wassermassen erzeugen natürlich auch ein sehr lautstarkes Getöse, das ebenfalls immer und überall zu hören ist. Ganz zu schweigen von der doch recht feuchten Umgebungsluft...









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9Okt/103

Leaving New York – Der Trip beginnt

Diese wie auch die weiteren Aufnahmen entstanden während der Fahrt, weshalb die Qualität zum Teil nicht auf Top-Niveau ist. Leider musste ich zu diesem Zeitpunkt bereits die erste Mänglerscheinung in Kauf nehmen: Der Autofokus meines Standardobjektivs wollte nicht mehr so recht, weshalb nur noch ein manuelles Fokussieren sinnvoll war. Mit Ausnahme von spontanen Aufnahmen tat dies der Sache jedoch keinen Abbruch.

Doch wieder zurück auf die Straße, es ging nach Verlassen von Manhattan direkt nach New Jersey via Highway. Die Highways sind ausnahmslos geschwindigkeitsbegrenzt und es sind maximal 65 mph erlaubt, teilweise auch nur 45 mph oder 55 mph. Doch irgendwie stört dies beim Zurücklegen großer Distanzen überhaupt nicht, da dadurch ein fließender Verkehr entsteht. Die Fahrt an sich gestaltet sich sehr entspannt, da keiner drängelt und man selbst keine "Sonntagsfahrer" vor sich hat. Es halten sich alle an die zulässige Geschwindiwkeit (+10 mph). Zudem gibt es kein Rechtsfahrgebot und man kann auf jeder Spur überholen (meist sind es 2 Spuren, oftmals 3 und teilweise auch 4). Und der Tempomat ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten natürlich Pflicht ;)


Ursprünglich wollten wir für die Strecke zu den Niagara Falls einen Zwischenstopp nahe Binghampton einlegen, doch nach kurzer Kartenansicht boten sich dort nur sehr wenige Sehenswürdigkeiten. Also änderten wir unsere Route kurzentschlossen Richtung Niagara Falls.
Nach einigen Stunden Fahrt war auch ein kleiner Zwischenstopp in einem Naturpark, dem Delaware Water Gap am Delaware River drin:

Gebadet haben wir allerdings nicht ;)
Nach kurzer Fahrt überquerten wir die Grenze des Bundesstaates Pennsylvania:

Hier (und auch bereits während der Fahrt durch New Jersey) wurde uns bewußt, dass in den Vereinigten Staaten die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung sehr wichtig ist, denn alle 5-10 Meilen gibt es sog. Food Exits. Und es ist ja nicht so, dass man lange fahren muss, bis das Passende dabei ist:

Und weiter ging es über die sehr gut ausgebauten Straßen

bis langsam die Dämmerung über das weite Land hereinzog:


Mittlererweie befanden wir uns schon recht nahe an unserem Ziel (im Bundesstaat New York), den Niagara Falls und machten uns auf die Suche nach einer geeigneten Unterkunft auf Höhe der Stadt Buffalo. Per Navi suchten wir das nächste Motel und auf einmal tauchte folgendes Bild in der inzwischen eingetretenen Nacht auf:

Urprünglich wollten wir an diesem Tag auf amerikanischem Boden nächtigen, doch befindet man sich erstmal auf einer Grenzauffahrt, so ist das Wenden nicht mehr möglich. Aber nach einigen kurzen aber doch auch recht intensiven Fragen des kanadischen Zollbeamten haben wir schnell ein Motel gefunden, in dem wir auch die Nacht verbracht haben.


Hier noch die Route des zweiten Reisetages im Überblick:
Reisetag 2: ca. 700 km

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